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Osteopathie

Osteopathie beim Pferd – sanfte Impulse für nachhaltiges Gleichgewicht

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsform, deren Ursprung auf Andrew Taylor Still zurückgeht. Der Begriff leitet sich aus den griechischen Worten osteon (Knochen) und pathos (Leiden) ab und beschreibt einen Ansatz, bei dem Struktur und Funktion untrennbar miteinander verbunden sind. Genau dieses Zusammenspiel steht auch in der osteopathischen Behandlung Ihres Pferdes im Mittelpunkt.

Ist die Beweglichkeit einzelner Strukturen – insbesondere der Wirbelsäule – eingeschränkt, kann dies weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Über muskuläre, fasziale und nervale Verbindungen, sowie sogenannte somatoviszerale Reflexe können Funktionsstörungen des Bewegungsapparates innere Organe beeinflussen und umgekehrt. Die Osteopathie setzt daher nicht primär am Symptom an, sondern sucht gezielt nach den Stellen, an denen Gesundheit eingeschränkt ist, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen.

Ein zentraler Leitsatz von A. T. Still lautet: „Das Gesetz der Arterie ist absolut.“ Gemeint ist damit, dass Heilung nur dort stattfinden kann, wo Durchblutung und nervale Versorgung ungestört sind. Ziel jeder osteopathischen Behandlung ist es daher, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen und Körperstrukturen, Durchblutung und nervale Innervation in Einklang zu bringen.

Die Behandlung erfolgt stets im Einklang mit dem Körper Ihres Pferdes. Mit sehr sanften, oft kaum sichtbaren Bewegungsimpulsen wird jedes Tier individuell behandelt.

Der Behandlungserfolg zeigt sich häufig nicht sofort, sondern entwickelt sich über Tage oder Wochen. In manchen Fällen sind mehrere Termine sinnvoll, um nachhaltige Veränderungen zu erzielen.

Gerne erläutern wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch, ob und wie eine osteopathische Behandlung Ihr Pferd unterstützen kann. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich individuell beraten.